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VEB Tewa-Werk

  • Nach dem Krieg wurden die Tümmler-Werke zweimal demontiert. Am 11. April beginnt die Nachkriegsproduktion mit 300 Maschinen und 400 Beschäftigten.

VEB Döbelner Beschläge und Metallwerk (DBM)

© Stadtmuseum Döbeln, Fotograf: Harry Heidl

Werbe- und Informationstafel aus der Nachwendezeit
Der VEB DBM versuchte als Döbelner Beschläge- und Metallwaren GmbH auf dem gesamtdeutschen Markt Fuß zu fassen. Dies gelang nicht. Die Treuhand stufte den Betrieb in die Kategorie 6 ein. Das bedeutete die Liquidation. Viele Gründe führten zum Ende des VEB DBM. Die Automobilindustrie war durchweg im Westen angesiedelt. Zulieferer von Sicherheitsgurten gab es hier zuhauf. Zudem hatte der Betrieb ein großes Produktivitätsproblem. Die Treuhand schätzte ein, dass im DBM fünfmal soviele Mitarbeiter beschäftigt werden, als eigentlich nötig. Die Produktionsflächen waren überdimensioniert und die Maschinen veraltet. Die beste Substanz hatte der militärtechnische Bereich der Firma. Tragisch für den VEB DBM, dass in den Zwei-plus-Vier-Verträgen festgelegt wurde, dass es im Osten keine Rüstungsindustrie geben soll. Schulden, ökologische Altlasten und Rückforderungsansprüche gaben der Firma den Rest.

© Stadtmuseum Döbeln, Fotograf: Harry Heidl

DBM Werk 1 - Schillerstraße um 1993
Kurz darauf wurden die Fabrikgebäude abgerissen und die Kaufland KG baute eine Filiale auf dem Areal.