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Schokoladenfabrik Clemen & Sohn

Eine unglaubliche Geschichte vorab

Das Elternhaus von Johann Gottfried Clemen, Zwingerstraße 15, wurde 1988 abgerissen.
  • Im Jahr 1747 begibt sich Johann Gottfried Clemen, der zweite Sohn des Döbelner Tuchmachermeisters Johann Gottlieb Clemen, auf Wanderschaft. Er hat wie seine Brüder das Handwerk des Vaters erlernt und will nun in der Fremde Erfahrungen sammeln. Über Freiberg, Chemnitz, Zwickau gelangt er nach Erfurt. In Hildesheim lässt er sich von holländischen Werbern rekrutieren und wird Soldat der Republik der Vereinigten Niederlande. In der Armee macht er schnell Karriere und erreicht den militärischen Dienstgrad eines Hauptmanns.
  • 1750 nimmt er an einer militärischen Strafaktion gegen die einheimische Bevölkerung in Surinam teil, das in der holländischen Kolonie Guyana liegt. Hier lernt er einen reichen deutschen Großgrundbesitzer namens Johannes Meys kennen, der ihn aus dem Militärdienst herauskauft und zum Aufseher seiner Plantagen macht. Von 1756 bis 1763 leistet er als Direktor treue Dienste. In dieser Funktion lernt er die verwitwete Plantagenbesitzerin Anna Juliën kennen, die er 1763 heiratet.

Die Ölgemälde von Johann Gottfried Clemen (1728-1785) und Anna Juliën Clemen (1705-1779) werden um 1771 vom Meißner Porzellan-, Miniatur- und Porträtmaler Christian Lindner während des Aufenthalts von Johann Gottfried Clemen in Döbeln gemalt. Das Bild von Anna Juliën Clemen, die nicht mit nach Döbeln gereist war, wird nach einem Medaillon mit einem Miniatur-Bildnis gemalt, das sie als junge Frau zeigt. (Quelle: Geische, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

  • Der bettelarme Döbelner Tuchmachergeselle ist zu einem reichen Plantagen- und Sklavenbesitzer geworden. Zwei neu dazugekaufte Plantagen nennt er "Sachsen" und "Clemenburg", der Erwerb einer dritten ist geplant. Sie soll "Döbeln" heißen.
  • Auch daran sieht man, dass Johann Gottfried Clemen seine Heimatstadt nie vergessen hat, immer wieder sendet er Briefe und Geld nach Sachsen. Bald wird seine Sehnsucht so groß, dass er sich am 10. Mai 1771 mit reichlich Proviant und kostbaren Geschenken in Paramaribo, der Hafenstadt Surinams, einschifft. Sechsundzwanzig Jahre nachdem er aus dem Döbelner Niedertor herausgewandert ist, kehrte er am 04. September 1771 mit einer Extrapost, begleitet von zwei Dienern, in die Muldestadt zurück. Die Diener erregen Aufsehen. Viele Döbelner haben noch nie Menschen mit dunkler Hautfarbe gesehen.
  • Wohn- und Geschäftshaus der Familie Clemen

    "Am Kornmarkt 5" lautet zu Lebzeiten des Besitzer die Adresse. Er eröffnet hier einen Kramerladen und beendet die Tuchmachertradition der Familie.

  • Bildnisse zweier "Mohren"

    In Erinnerung an den Besuch seines reichen Bruders lässt der Geschäftsinhaber zwei "Mohren" an die Fassade seines Hauses malen. Sie werden zum Markenzeichen der Firma.

  • Abriss und Neubau

    1911 wird die "Mohrenbäckerei" abgerissen. Es entsteht ein repäsentativer Neubau für die Geringswalder Bank. Heute hat hier die Commerzbank eine Filiale.

Grabplatte Johann Gottfried Clemens in der lutherischen Kirche Paramaribo
  • Johann Gottfried Clemen wird freudig von seiner Verwandtschaft begrüßt, hat er doch in den vergangenen Jahren seinen Vater und auch seine drei Brüder immer wieder unterstützt. So waren sie in der Lage, das Haus "Am Kornmarkt 5" (heute Obermarkt) gegenüber dem Rathaus zu kaufen. Hier wohnt der reiche Sohn und Bruder während seines Besuchs in Döbeln.
  • Nach zweimonatiger Überfahrt kommt Johann Gottfried Clemen am 10. August 1772 wieder in Paramaribo an. Hier stirbt er 1785 mit nur 57 Jahren.
  • Nach seiner Abreise gibt einer seiner Brüder, Christian Gottlieb Clemen, den Beruf des Tuchmachers auf und eröffnet am 22. Juni 1781 "Am Kornmarkt 5" einen Kramerladen. Aus der Tuchmacher- wird eine Kaufmannsfamilie. In dankbarer Erinnerung an den Besuch seines reichen Bruders lässt der Geschäftsinhaber zwei "Mohren" an die Fassade seines Hauses malen.

Quelle Foto Grabplatte: Geische, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sächsische Kolonialherren in Übersee? Eine Spurensuche am Beispiel des Johann Gottfried Clemen aus Döbeln

Möchten Sie mehr über das abenteuerliche Leben des Johann Gottfried Clemen erfahren? Dann lesen Sie den in der Überschrift genannten Artikel von Ralph Gundram (Veröffentlicht in: Neues Archiv für sächsische Geschichte, Bd. 87 (2016), ab S. 235).

Online verfügbar ist der Artikel unter https://www.wikiwand.com/de/Johann_Gottfried_Clemen

Schokoladenfabrik Clemen & Sohn

Werbeanzeige aus dem Jahr 1914
  • Am 22. Oktober 1784 wird Christian Gottlieb Clemen in die Döbelner Kramerinnung aufgenommen und erhält die Berechtigung, mit Kolonialwaren handeln zu dürfen. Am gleichen Tag eröffnet er die "Clemen'sche Kolonialwarenhandlung". Sein Sohn August Friedrich Clemen kauft einen Monat später genau gegenüber vom väterlichen Geschäft das Haus am Obermarkt Nr. 9
  • 1823 wird dessen Sohn, Carl Friedrich Clemen, Teilhaber. Die Firma nennt sich "Clemen & Sohn" und stellt im Manufakturbetrieb Lacke, Firnis und Schokolade her.
  • 1880 lässt Carl Friedrich Clemen die sog. Mohrenbildnisse am Haus auf Werbeblechtafeln malen, um sie so zu erhalten. Diese werden später lange im Döbelner Altertumsmuseum aufbewahrt, das Motiv wird zur Schutzmarke der Firma. Auch ein Porträt, das Johann Gottfried Clemen während seines Besuchs von sich hatte malen lassen, kam ins Museum.

(1) Am Obermarkt liegen die Ursprünge der Firma Clemen & Sohn. August Friedrich Clemen kauft 1784 das Haus am Obermarkt Nr. 9.
(2) Ansicht des Clemen-Hauses im Jahr 2015. Noch heute kann man den Namenszug am Giebel des Hauses lesen.

  • 1880 stirbt der Döbelner Ehrenbürger Carl Friedrich Clemen, Nachfolger wird sein ältester Sohn August Julius Clemen.
  • 1890 kauft Bäckermeister C. Wolf das Haus Mittelmarkt 28 (ehemals "Am Kornmarkt 5", später Obermarkt) und nennt sein Geschäft "Mohrenbäckerei".
Werbepostkarte aus der Anfangszeit des Unternehmens
Reklamemarken der Schokoladenfabrik Clemen & Sohn
  • August Julius Clemen übergibt das Geschäft an seinen Sohn Carl August Clemen. Nach alten Rezepten, teilweise aus dem Jahr 1825, wird unter dem Namen "Solid" Schokolade hergestellt. August Julius Clemen, wie sein Vater Ehrenbürger Döbelns, stirbt am 29. Mai 1902. Er war 32 Jahre Stadtverordneter und Kirchenvorsteher.
  • Rohkakao-Importe kommen über Amsterdam aus Afrika, Süd- und Mittelamerika, natürlich auch aus Surinam, nach Döbeln. Die Rohkakaobohnen werden verlesen, geröstet entschält und in eisernen Mörsern im Handbetrieb gemahlen. Die fettreiche Masse wird in Kupferkesseln erwärmt und mit Rohzucker vermischt. Beim Abfüllen der warmen Masse muss es schnell gehen, weshalb die ganze Familie mithilft. Die dickflüssige, warme Schokolade wird in 150-Gramm-Portionen in Zinnformen gegossen, die mit einem Anker verziert sind. Die Formen wanderten von Hand zu Hand und werden immer wieder auf den Tisch geschlagen, so dass am Ende die Schokomasse gleichmäßig verteilt und ohne Bläschen ist. Zum Auskühlen bringt man die Tafelformen in den Keller.
Rechnungskopf der Firma aus dem Jahr 1899
  • Da sich Schokolade immer besser verkauft, entscheidet August Julius Clemen die Schokoladenproduktion in eine maschinelle Fertigung zu überführen. Im September 1908 beginnt mit 14 Arbeitern die fabrikmäßige Herstellung von Kakao und Schokolade. Man nutzt hierfür alle verfügbaren Räume der beiden Häuser Obermarkt 9 und Königstraße 1. Das Geschäft boomt.
Neubau der Schokoladenfabrik im Jahr 1911 (rot markiert)
  • Wegen des guten Absatzes reicht der Platz im Stadtzentrum nicht mehr aus. Die Schokoladenfabrik "Clemen & Sohn" zieht an den Stadtrand. Auf dem Burgstadel, an der Reichensteinstraße entsteht 1911 eine neue Produktionsstätte. Viele Arbeiten lässt man von Döbelner Firmen ausführen (Elektroinstallationen Fa. Karl Eckhardt, Zentralheizung Fa. Zilling & Voigt, Transmission Fa. G.F. Görlt). Die Fabrik wird mit den besten Maschinen ausgestattet, die die Schokoladenbrache zu bieten hat. Fleißige Mitarbeiter und geschäftstüchtige Vertreter sind die Basis für einen weiter steigenden Absatz. Das Unternehmen wächst und beschäftigt 1914 32 Arbeiterinnen und Arbeiter.
  • Der Erste Weltkrieg hat für die Firma gravierende Folgen, weil die Rohstoffe der Schokoladenindustrie nicht mehr importiert werden können. Die Produktion kommt fast völlig zum Stillstand. Die Söhne des Inhabers, Julius Eduard und Carl Friedrich Clemen, werden zum Kriegsdienst verpflichtet.
  • Am 26. Februar 1918 besucht König Friedrich August die Fabrik. Es ist ein Besuch, der Mut machen und Wertschätzung ausdrücken soll. Die Stadt Döbeln verleiht Carl August Clemen 1919 die Ehrenbürgerwürde.
König Friedrich August von Sachsen besuchte am 26.02.1918 die Schokoladenfabrik.
  • Als Julius Eduard und Carl Friedrich Clemen aus dem Krieg heimkehren, übergibt Carl August Clemen die Firma an seine beiden Söhne.
  • 1919 normalisieren sich langsam die Verhältnisse und es sind wieder erste Importe von Kakaobohnen und Rohrzucker über Holland möglich. Im August trifft nach mehrjähriger Unterbrechung die erste Ladung Rohkakao für die Firma Clemen auf dem Döbelner Hauptbahnhof ein. Schon bald und dann in schneller Folge kommt es zu weiteren Lieferungen. Die Produktion wird langsam hochgefahren, die aus dem Krieg wiederheimgekehrten Männer werden wieder eingestellt.
Rechnungskopf der Firma aus dem Jahr 1920

Vorderansicht und Rückansicht einer Schokoladenverpackung der Firma (Fotos Archiv Stadt Döbeln). Mit dem Porträt Johann Gottfried Clemens, teilweise auch im Verbund mit einer Darstellung der beiden Diener aus Surinam, mit denen er Döbeln besuchte, machte die Firma Werbung.

  • Nach Entwürfen des Architekten Werner Retzlaff entsteht 1922/23 auf dem Firmengelände an der Reichensteinstraße ein imposanter Fabrikneubau "von monumentalem Gepräge mit hohen dekorativ gestalteten Giebeln. Das Gebäude beherrscht durch seine Masse die ganze Umgebung."
Teilansicht der Schokoladenfabrik in der Reichensteinstraße.
  • Die qualitativ hochwertige Milch- und Sahneschokolade wird ein Verkaufsrenner der Firma. Täglich liefern die umliegenden Güter frische Milch. Schokolade entwickelt sich in den 1920er Jahren zum Genussmittel für die breite Bevölkerung, was den Absatz ankurbelt. Des Weiteren werden hochwertige Speiseschokolade und feine Desserts produziert.
Belegschaft der Döbelner Schokoladen-, Kakao- und Nährmittelfabrik Clemen & Sohn in der Reichensteinstraße 9 auf der Terrasse des Wohnhauses von Fabrikbesitzer Carl Clemen (Bildmitte). Foto: Stadtarchiv Döbeln
  • Als neue Firmenbezeichnung wird 1925 "Deutsche Schokoladen-, Kakao- u. Nährmittelfabrik Clemen & Sohn" eingeführt. Das Unternehmen beschäftigt ca. 240 Mitarbeiter.
  • Aufgrund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten muss das Unternehmen 1934 Konkurs anmelden.
  • Nachtrag: Carl August Clemen lebt, als letztes Mitglied der Familie, bis zu seinem Tod am 10. Oktober 1947 in Döbeln.
  • Am Haus Obermarkt 9 erinnert eine Gedenktafel (Foto rechts) an die Familie Clemen.

Falken Kakao- und Schokoladenwerke

Werbeanzeige aus dem Jahr 1938
  • Fritz Pflug aus Falkenstein im Vogtland erwirbt die Fabrik 1935 bei einer Zwangsversteigerung für 162 000 RM. Unter dem Namen "Falken Kakao- und Schokoladenwerke" produziert er in Döbeln Tafelschokolade, Pralinen, Trink-Kakao, Konfekt, Riegel, Stangen, Geleeartikel und Bonbons. Einen Teil seiner Arbeiter bringt er aus dem Vogtland mit in die Muldestadt.
  • Die Firma "Falken" wurde am 01.10.1921 gegründet, stellte vor allem Schokolade, Kakao und Zuckerwaren her und setzte seine Produkte hauptsächlich in Schlesien und Ostpreußen ab.
  • Fritz Pflug etabliert sich in Döbeln als sozialer Arbeitgeber. Er richtet Wasch- und Duschräume ein, auch einen Frauenruheraum. Es werden Laienspiel und Sportgruppen ins Leben gerufen. Auf dem Fabrikgelände lässt er Grünflächen mit Blumenrabatten und Bänken anlegen.
Briefkopf der Firma aus dem Jahr 1938
  • Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beschäftigt die Firma ca. 400 Mitarbeiter.
  • Kriegsbedingt kommt es bei vielen Rohstoffen zu Engpässen. Das Unternehmen stellt nun vor allem Komprimate und Zuckerwaren her.
Foto der Belegschaft aus dem Jahr 1942 (Stadtarchiv Döbeln)
  • Die Fabrikgebäude überstehen den Krieg unbeschadet. Demontagen und Plünderungen im Mai 1945 behindern den Neustart beträchtlich.
  • Am 19. September 1947 wird eine Wahl durchgeführt, bei der die Mitarbeiter über eine Enteignung des Inhabers abstimmen sollen. Eine breite Mehrheit ist dagegen. Trotzdem wird die Enteignung durchgeführt. Die Firma heißt fortan VEB Süßwarenfabrik Falken.
  • 1948 werden in Döbeln täglich 12 000 kg Kunsthonig und 15 000 kg Kaffeeersatz produziert.

Die Fotos zeigen einen Messestand und den Arbeitsalltag im VEB Süßwarenfabrik Falken (Ende der 1940er/Anfang 1950er Jahre). Quelle: http://www.döbeln.de

Fritz Pflug geht in den Westen - aus "Falken" wird "Falkenpflug"

  • Fritz Pflug nimmt eine kaufmännische Tätigkeit im Großhandel an. Als am 11.01.1949 auch sein Privatbesitz beschlagnahmt wird, geht er in den Westen. Den Firmennamen "Falken" kann er hier nicht fortführen, weil "Falken" im Westen bereits ein eingetragenes Warenzeichen ist. Er nennt sein Unternehmen fortan "Falkenpflug" (Kompositum aus den Namen von Gründer und Heimatort im Vogtland).
  • 1950 gründet Pflug gemeinsam mit dem Inhaber einer befreundeten Firma in Bruchsal ein neues Unternehmen, das sich auf die Herstellung von massiven, kleinstückigen Schokoladen (z.B. Napolitains, Rondelle, Täfelchen, Katzenzungen, Mokkabohnen) spezialisiert.
  • "Falkenpflug" ist eines der ersten Unternehmen, das sich mit der Herstellung zuckerfreier Schokolade und Kuvertüre beschäftigt.
  • Um die Produktion erweitern zu können, zieht man 1953 nach Karlruhe-Durlach.
  • Nach dem Tod von Fritz Pflug führen seine Nichte und sein Großneffe das Unternehmen weiter. 1963 übernehmen sie die Anteile der ehemals in Dresden beheimateten Firma "Rüger" und gründen "Farüchoc" (Fa für Falkenpflug, Rü für Rüger, Choc für Chocolade).
  • 1998 wird die Firma verkauft. Die Farüchoc Schokoladenfabrik GmbH & Co. KG hat heute ihren Sitz in Osnabrück und ist für Private Label Produktionen aus Schokolade bekannt.

VEB (K) Süßwarenfabrik Frumi

  • Am 20. Dezember 1953 wird in Döbeln der Betrieb VEB Süßwarenfabrik Falken in VEB (K) Süßwarenfabrik Frumi (= Fruchtmilch) umgewandelt. Es werden Vitaladetafeln mit und ohne Gebäck produziert.
  • 1955 verlassen täglich 2500 Geschenkpackungen mit Pralinen das Werk. Des Weiteren werden Tannenzapfen, Schokoladenherzen und Schokoladennüsse hergestellt.
  • 1957 stellt das Unternehmen auf der Leipziger Messe Stielbonbons, Zuckerstangen und eine mit Bonbons gefüllte "Wiener Hutschachtel" aus.

Die Fotos zeigen einen Messestand, die Teilnahme an einer Demonstration zum 01. Mai und den Arbeitsalltag im VEB Süßwarenfabrik Frumi (Mitte/Ende der 1950er Jahre). Quelle: http://www.döbeln.de

  • Am 31.12.1962 wird die Süßwarenproduktion eingestellt und der VEB Elektromotorenwerk Hartha übernimmt die Fabrik als Werk IV.

Weitere Süßwarenproduzenten Döbelns

© Michael Höhme, "Traditions- und Förderverein Lessing-Gymnasium Döbeln" e.V.

Quellen:
Pressausschuss für das Heimatfest (Hg.): Aus der Heimat. Festschrift zum Heimatfest. Döbeln 20.-22. Juni 1914, S. 95
Stockmann, Gottfried: Die Stadt Döbeln als Standort der Industrie. Borna Leipzig 1928, S. 116ff.
Materialsammlung Karlheinz Enzmann (nicht veröffentlicht)
Gundram, Ralph: Sächsische Kolonialherren in Übersee? Eine Spurensuche am Beispiel des Johann Gottfried Clemen aus Döbeln. In: Neues Archiv für sächsische Geschichte, Bd. 87, Dresden 2016. S. 235ff. – auch unter: URL: https://www.wikiwand.com/de/Johann_Gottfried_Clemen (23.12.2022)

Bildnachweis:
Grabplatte Johann Gottfried Clemens - Geische, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Werbeanzeige 1914 - Pressausschuss für das Heimatfest (Hg.): Aus der Heimat. Festschrift zum Heimatfest. Döbeln 20.-22. Juni 1914
Besuch des Königs – Sammlung Ettrich URL: www.döbeln.de (05.06.2022)
Alle Abbildungen/Fotos ohne Vermerk stammen aus der „Sammlung Döbeln“ von Michael Höhme.