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Metallwarenfabrik H.W. Schmidt

  • Heinrich Wilhelm Schmidt, 1836 in Roßwein geboren, eröffnet 1864 an der Ecke Niedermarkt/Johannisstraße ein Klempnereigeschäft.
  • Gemeinsam mit Richard Handschuh gründet H.W. Schmidt eine Blech- und Lackierwarenfabrik. 1880 stirbt Handschuh. Seine Anteile erbt dessen Frau Selma Handschuh, geb. Knobloch. Sie übergibt das Geschäft an ihren Bruder Max Knobloch, der auch die Anteile von H.W. Schmidt übernimmt.
  • 1888 lässt H.W. Schmidt auf den Neuhäuserschen Wiesen (Burgstraße) eine Fabrik bauen, in der Anschlagteile aus Schwarzblech hergestellt werden, die man zu Emaillegeschirr weiterverarbeitet.
  • 1895 Bau weiterer Gebäude auf dem Grundstück Burgstraße 13.
  • Die Metallwarenfabrik wird 1899 von Otto Ferdinand Braun, dem Schwiegersohn des Firmengründers, übernommen. Die Firma nennt sich "H.W.Schmidt Nachf.".
  • 1905 entstehen neue Fabrikgebäude an der Burgstraße. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt das Unternehmen 290 Arbeiter.
  • H.W. Schmidt stiftet 1907 6000 Mark für das Bürgerheim der Stadt.
  • 1908 stirbt der Firmengründer und vererbt die Fabrik an seine Söhne Otto und Bernhard Schmidt. Sie bauten die Produktion weiter aus und setzten zunehmend auf Aluminium.
  • 1925 hatte das Unternehmen ca. 400 Mitarbeiter.
Werbeanzeige aus dem Jahr 1910. eröffnet. Die Familie Schmidt konzentrierte sich schon bald auf die Metallwarenfabrik in der Burgstraße. Die Klempnerei in der Döbelner Innenstadt wurde 1911 von Otto Braun betrieben. Er legte Wert darauf, dass er in der Nachfolge Heinrich Wilhelm Schmidts fungierte.
Siegelmarke H.W.Schmidt Metallwarenfabrik
Werbeanzeige aus dem Jahr 1938.