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Silberwarenfabrik Gebr. Köberlin

In diesem Haus am Niedermarkt wurde nicht nur der berühmte expressionistische Maler Erich Heckel geboren, sondern hier liegen auch die Ursprünge der Silberwarenfabrikation durch die Gebr. Köberlin. Sie bewirbt sich selbst als älteste Besteckfabrik Sachsens.
Die alte Eingangstür gibt noch Zeugnis von der Silberwarenmanufaktur am Niedermarkt Nr. 15. 1915 waren die Räumlichkeiten hier endgültig zu klein und man bezog ein großzügiges Fabrikgelände an der äußeren Bahnhofstraße.
Werbebriefmarke von der neuen Fabrik in der Bahnhofstraße 43

Werbeanzeige aus dem Jahr 1938

Der langjährige Prokurist der Firma Gebr. Köberlin, Richard Köberlin, scheidet aus der Firma aus und gründet in der Leisniger Straße eine eigene Fabrik für Silber- und Alpacca-Bestecke mit 12 Beschäftigten. 1906 treten der Sohn Walter Köberlin und 1912 Eugen Müller aus Dresden als Teilhaber in das Geschäft ein.

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